Anlagen, die nichts voneinander wissen
Kälte heizt im Sommer den Maschinenraum, die Klimaanlage kühlt ihn wieder ab. Die Lüftung läuft, wenn niemand im Raum ist. Drei Anlagen, die gegeneinander arbeiten – weil sie nicht koordiniert sind.
Architektur-Optionen
Von R290-Verbundanlagen bis zu komplexen Wärmepumpenkaskaden – wir projektieren gewerbliche HLK-Lösungen mit zentraler Intelligenz.
Kälte · Wärmepumpe · Klima · Lüftung · BMS – wir beenden das Zeitalter der isolierten Insel-Lösungen und schaffen hocheffiziente Energiezentren mit herstellerunabhängiger Automation, maximaler Betriebssicherheit und messbarer Dekarbonisierung.
Detail-Themen
Propan (R290), Sole/Wasser-Glykol oder CO₂ – mit adaptiver Abtauung und Infiltrationsschutz. Natürliche Kältemittel, zukunftssicher.
Zum HubHohe COP-Werte* mit Fan Coils und Niedertemperatur-Hydraulik – nicht allein, sondern vollständig in das BMS integriert.
Zum HubVRF, Kanalgeräte, CO₂-gesteuert, präsenzbasiert – mit Wärmerückgewinnung in vergleichbaren Referenzanlagen* mit hohem Wirkungsgrad.
Zum HubBACnet, Modbus, KNX – wir integrieren alles. Auch Bestandsanlagen. Auch Licht und Schlagbaum.
Zum HubWas im Bestand schief läuft
Kälte heizt im Sommer den Maschinenraum, die Klimaanlage kühlt ihn wieder ab. Die Lüftung läuft, wenn niemand im Raum ist. Drei Anlagen, die gegeneinander arbeiten – weil sie nicht koordiniert sind.
Filter werden gewechselt, weil das Datum kommt, nicht weil sie voll sind. Verdichter laufen weiter, bis sie ausfallen, weil niemand die schleichende Drift im Saugdruck bemerkt. Stillstand mitten in der Saison.
Die VRF-App des einen Herstellers, die Kälte-Cloud des nächsten, die Lüftungs-Bedienung wieder woanders. Vier Oberflächen, vier Logins, kein Gesamtbild – und keine Grundlage für Effizienz-Entscheidungen.
Was wir anders machen
Wir planen Kälte, Wärmepumpe, Klima, Lüftung und Gebäudeautomation als ein einziges System. Mit einer Datenstruktur, einer Bedienoberfläche und einer Energie-Logik. Herstellerneutral über offene Protokolle (BACnet, Modbus, KNX), mit Predictive Maintenance auf Basis kontinuierlicher Zustandsdaten – und mit einem Engineering-Prozess nach VDI 2067, der die Lebenszykluskosten vor der Investition durchrechnet, nicht nach dem ersten Ausfall.
Fünf Insellösungen
Ein System
Natürliche Kältemittel, adaptive Abtauung, HACCP-konforme Dokumentation
Natürliche Kältemittel – ein ehrlicher Vergleich. Wir setzen auf natürliche Kältemittel, aber wir empfehlen nicht pauschal eines. Jedes Projekt wird individuell bewertet: Propan (R290) mit GWP 3 – perfekt für die meisten Anwendungen, mit strikten Aufstellbedingungen nach DIN EN 378. Sole-/Wasser-Glykol-Kreisläufe als Sekundärsystem – niedriger Systemdruck, geeignet für Tiefkühlung über grosse Distanzen. CO₂ – nur wo wirklich sinnvoll, hoher Druck und aufwändige Sicherheitstechnik.
Propan (R290)
GWP 3Perfekt für die meisten Anwendungen, mit strikten Aufstellbedingungen nach DIN EN 378.
Sole / Wasser-Glykol
SekundärkreisNiedriger Systemdruck, geeignet für Tiefkühlung über grosse Distanzen.
CO₂
R744Nur wo wirklich sinnvoll, hoher Druck und aufwändige Sicherheitstechnik.
Wir messen die Leistungsaufnahme der EC-Ventilatoren als Eis-Indikator – adaptive Abtauung startet nur, wenn tatsächlich Eis am Verdampfer ist, nicht nach Kalender.
Wir lernen das normale Betriebsverhalten Ihrer Anlage über Saugdruck, Verflüssigungstemperatur und Verdichter-Leistung – Abweichungen werden erkannt, bevor ein Ausfall eintritt.
Wir reduzieren die Drehzahl der Verdampferlüfter bei Türöffnung (Infiltrationsschutz) – weniger Warm- und Feuchteeintrag, weniger Eisansatz, weniger Nachkühlleistung.
Wir dokumentieren HACCP-konform: Temperaturen aller Kühlstellen im 1-Minuten-Takt, revisionssicher gespeichert, Report für die Lebensmittelaufsicht auf Knopfdruck, Alarm bei Grenzwertüberschreitung.
>> Detail:Zur vollständigen Kältetechnik-SeiteHACCP-Dokumentation

| Kühlzelle 1 | +3,8 °C | |
| Kühlzelle 2 | +4,1 °C | |
| Tiefkühlzelle | −19,4 °C | |
| Verkaufskühlung | +6,2 °C |
Aufzeichnung im 1-Minuten-Takt · revisionssicher gespeichert
Vorlauf / Rücklauf
Hoher Verdichterhub
Niedertemperatur
Heizen + Kühlen

Heizen und Kühlen mit einem System – vollständig in das BMS eingebunden
Eine Wärmepumpe allein ist kein System. Ihre eigene Steuerung weiss nicht, ob die Sonne scheint, ob PV-Überschuss da ist, ob ein anderer Wärmeerzeuger läuft, ob die Lüftung im Moment kühle Aussenluft liefert. Wir integrieren die Wärmepumpe in die zentrale Gebäudeautomation und stellen die Betriebsweise so ein, dass die Anlage in jedem Lastfall im wirtschaftlichen Optimum arbeitet.
Niedertemperatur-Hydraulik als Effizienz-Hebel. Wärmepumpen erreichen ihre höchsten COP-Werte* bei niedrigen Vorlauftemperaturen. Heizkörper mit 75/55 °C zwingen die Wärmepumpe zu hoher Verdichterarbeit; Fan Coils mit 35/25 °C oder Flächenheizung mit 40/30 °C liefern den gleichen Komfort mit deutlich besserer Effizienz. Keine Sorge: Die Taupunktüberwachung im Kühlbetrieb ist im BMS automatisch aktiv – Wasser im Haus ist ausgeschlossen, unabhängig von Ihren Einstellungen.
PV-Kopplung und Lastverschiebung. Mit Eigenverbrauchs-Optimierung läuft die Wärmepumpe primär dann, wenn die PV-Anlage Strom liefert – die thermische Trägheit von Speichern und Gebäudemasse erlaubt Zeitverschiebung von einigen Stunden ohne Komfortverlust. Bedingung: Die Anlage muss als System denken können, nicht als isolierte Einzeleinheit.
Heizkörper 75/55: hoher Verdichterhub, niedriger COP* – das war gestern. Mit Fan Coils (35/25) erreichen Sie deutlich höhere COP-Werte – und kühlen im Sommer ohne separate Klimaanlage. Die Architektur-Entscheidung entscheidet über die Effizienz, nicht das Datenblatt der einzelnen Wärmepumpe.
>> Detail:Zur Wärmepumpen-Seite
VRF, Kanalgeräte, präsenzgesteuert, CO₂-gesteuert, mit Wärmerückgewinnung
VRF-Systeme & Kanalgeräte. VRF-Anlagen mit individueller Raumtemperatursteuerung oder Kanalgeräte für unsichtbare Klimatisierung in der Zwischendecke. Heizen und Kühlen mit einem System – bei 3-Leiter-Architektur sogar gleichzeitig auf Nord- und Südfassade mit interner Wärmeverschiebung.
Präsenzgesteuerte Klima. mmWave-Radarsensoren erkennen auch still sitzende Personen – kein fälschliches Abschalten beim konzentrierten Arbeiten. Wenn der Raum leer ist, schaltet die Klima automatisch auf Eco-Modus. DSGVO-konform – keine Identität, kein Video.
CO₂-gesteuerte Lüftung. Lüftungsanlagen reagieren automatisch auf CO₂, Feuchte und VOC – nach DIN EN 16798. Frische Luft, wenn nötig – nicht nach Zeitplan. Wärmerückgewinnung über Rotations- oder Plattenwärmetauscher mit hohem Wirkungsgrad in vergleichbaren Referenzanlagen*.
Abwärmenutzung. In Supermärkten und Produktionsbetrieben kann die Kälteabwärme einen erheblichen Anteil des jährlichen Heizwärmebedarfs decken – kostenlos. Wer diese Wärme nicht nutzt, zahlt zweimal: einmal für den Verdichter, einmal für die Heizung.
Raumdaten live
Luftrate: Stufe 2
Luftrate: Stufe 3
Luftrate: Eco
Regelung nach DIN EN 16798
Übersicht aller Themen: VRF, Fan Coils, Präsenz, Lüftung, Taupunkt, BMS.
Zum HubmmWave-Sensorik, Stufenlogik, BMS-Integration – DSGVO-konform.
Zur DetailseiteWärmerückgewinnung, CO₂-Sensorik, VDI 6022, Förderung KfW 295.
Zum HubKälteabwärme als Heizquelle – Verflüssiger als Wärmetauscher.
Zur DetailseiteWie verbinden Sie Kälte, Wärme und Lüftung zu einem System – statt zu fünf Insellösungen mit fünf Bedienoberflächen?
Mit einer zentralen Gebäudeautomation auf Basis offener Protokolle. BACnet/IP als oberer Daten-Bus, KNX als Feldbus, Modbus TCP für Klima-Erzeuger, DALI für Licht, OPC UA für ERP-Anbindungen in der Industrie. Mischbestand verschiedener Hersteller wird über Gateways in eine einheitliche Oberfläche geführt – Sie sind über die Lebensdauer der Anlagen nicht an einen einzelnen Lieferanten gebunden.
Ein System für alle Gewerke. Wir integrieren alle HLK-Anlagen einer Liegenschaft in eine zentrale Gebäudeautomation. Das System kennt und koordiniert:
Wetterprognosen (via DWD-API) – vorausschauende Anpassung der thermischen Speicherleistung
Belegung (via Präsenzsensoren) – Klima und Lüftung laufen nur wenn nötig
Anlagenzustand (via BACnet/Modbus) – Predictive Maintenance und Vorwarnung vor Ausfällen
Energiebilanz je Gewerk – Lastganglinien-Analyse als Grundlage für Optimierungs-Massnahmen
>> Detail:Zur BMS-SeiteOffene Protokolle
BACnet/IP
Oberer Daten-Bus
KNX
Feldbus Sensorik & Raumbedienung
Modbus TCP
Klima-Erzeugeranlagen
DALI
Lichtbus
OPC UA
ERP- & MES-Anbindung
Gebäudeleittechnik
Alle Gewerke, eine Oberfläche
Kälte
In Betrieb
Wärmepumpe
In Betrieb
Klima
In Betrieb
Lüftung
Bereitschaft
Licht
In Betrieb
PV
In Betrieb
Präsenz
In Betrieb
Wetter (DWD)
Bereitschaft
Energiemonitoring
In Betrieb
DIN EN 15232 · Klasse A
Kälte, Wärmepumpe, Klima, Lüftung, Licht, PV – alles in einer Oberfläche. Kein Nebeneinander isolierter Anlagen. Ein System, eine Datenstruktur, eine klare Steuerung – herstellerneutral über offene Protokolle.
Offene Protokolle als Engineering-Prinzip. BACnet/IP als oberer Daten-Bus, KNX als Feldbus für Sensorik und Raumbedienung, Modbus TCP für Klima-Erzeugeranlagen, DALI als Lichtbus, OPC UA für ERP- und MES-Anbindungen in der Industrie. Diese Standards sorgen dafür, dass Geräte verschiedener Hersteller im selben Gebäude zusammenarbeiten – und dass Sie über die Anlagen-Lebensdauer nicht an einen einzelnen Lieferanten gebunden sind.
Energieeffizienzklasse A nach DIN EN 15232. Eine durchdachte Gebäudeautomation kann den thermischen und elektrischen Hilfsenergiebedarf im Vergleich zu Standardkonfigurationen messbar senken. Die konkrete Einsparung hängt von der Ausgangssituation und vom Nutzungsprofil ab; verbindliche Aussagen geben wir erst nach Anlagen-Analyse.
Architektur-Optionen
Massgeschneiderte Systemarchitektur – einzeln oder vollständig integriert. Alle Gewerke können einzeln realisiert oder in eine zentrale Gebäudeautomation eingebunden werden. Kein Nebeneinander isolierter Anlagen, sondern ein abgestimmtes Gesamtsystem.

Zukunftssichere Lösungen mit natürlichen Kältemitteln. Propan-Verbundsätze (R290) in Kombination mit Sole-Pufferspeichern bieten thermische Trägheit, die in vielen Anwendungen überlegen ist. Smart Defrost über die EC-Ventilator-Leistungsaufnahme. Infiltrationsschutz über Drehzahlreduzierung bei Türöffnung.
Anwendungen:
Walk-in-Kühlung · Tiefkühlzellen · HACCP-konforme Betriebe · Verbundanlagen-Architektur · BACnet-Integration.

Gewerbliche Lüftungsanlagen müssen atmen, nicht nur drehen. Sensorik für CO₂, Feuchte und VOC passt die Luftrate an die tatsächliche Belegung an. Hocheffiziente Wärmetauscher minimieren Lüftungswärmeverluste. Differenzdruckgesteuerte Filterüberwachung nach VDI 6022 statt fixer Kalender.
Anwendungen:
Wärmerückgewinnung · CO₂-Sensorik · bedarfsgeführte Volumenstromregelung (VAV) · Industrie & Gewerbe.

VRF-Systeme und Kaltwasser-Fan-Coils, nahtlos in die Gebäudeleittechnik integriert. Für Industriebetriebe nutzen wir Synergieeffekte: Abwärme aus Prozessen oder Kälteanlagen wird in Nutzkälte oder Heizwärme umgewandelt. Mehrzonenlösungen nach thermischer Last und Nutzungskonzept.
Anwendungen:
VRF-Systeme · Kanalgeräte · Fan Coils · gleichzeitig heizen und kühlen (3-Leiter).

Wir betrachten Kälte und Wärme als zwei Seiten derselben Medaille. Unsere Systeme nutzen die Abwärme der Kühlprozesse, um Heizsysteme zu speisen oder Warmwasser bereitzustellen. PV-Optimierung über intelligente Lastverschiebung in das Eigenverbrauchsfenster. Kaskadentechnik für skalierbare Leistung.
Anwendungen:
Hohe COP-Werte* · PV-Kopplung · Abwärmenutzung · Kaskadentechnik für Hallen und Bürokomplexe.
Bestand
Viele mechanisch einwandfreie Anlagen arbeiten ineffizient, weil die Steuerung veraltet ist. Wir rüsten Bestandsanlagen mit moderner Sensorik und Gateways nach – ohne den Betrieb zu unterbrechen. Auch eine 20 Jahre alte Kälteanlage wird dadurch BMS-fähig.
Konnektivität: Anbindung alter Anlagen via BACnet oder Modbus. Kosteneffizienz: signifikante Steigerung der Regelgüte bei minimalem Invest – meist deutlich günstiger als ein Komplettaustausch.
Bestandsanlage
BMS-fähig

Branchen
Jede Branche stellt eigene Anforderungen an HLK-Architektur, Sicherheit und Dokumentation. Sechs Anwendungsfelder, in denen wir regelmässig planen und integrieren.

Propan-Verbundanlagen, Abwärmenutzung für Heizung, HACCP-Automatik, Predictive Maintenance.

VRF-Klimatechnik, präsenzgesteuerte Zimmerklima, HACCP für Küche, BMS für alles in einer Oberfläche.

Grosse Verbundanlagen, Sole-Sekundärkreis, adaptive Abtauung, Lastmanagement, Mehrstandort-BMS.

Kühlzellen nach Mass, HACCP-Automatik, leise Gastraum-Klimaanlage, Küchenabluft mit Wärmerückgewinnung.

Prozesskälte, Raumkühlung, Abwärmenutzung, BMS-Integration in den Produktionsprozess.

Präsenzgesteuerte Klima, CO₂-Lüftung, Fan Coils mit Wärmepumpe, Energiemonitoring pro Mieter.
Vorgehensweise
Transparente Schritte zu Ihrer intelligenten HLK-Lösung – mit klarer Aufgaben-Verteilung und nachvollziehbarer Dokumentation in jeder Phase.


Vor-Ort-Besichtigung, Erfassung technischer Schnittstellen und Identifikation von Optimierungspotenzialen – kostenlos und unverbindlich. Mit Lastganglinien-Analyse und Bestandsdokumentation.
Herstellerunabhängige Konzeption inklusive Wirtschaftlichkeitsbetrachtung nach VDI 2067 und Förderberatung (KfW 295, BAFA). Auslegung nach DIN EN 378, DIN EN 16798 und VDI 6022.
Fachgerechte Montage und Anbindung an das zentrale BMS – mit minimalem Eingriff in den laufenden Betrieb. Bei Bestandssanierungen phasenweise Umrüstung ohne komplette Stillstandzeiten.
Feinjustierung der Regler, Erstellung der Dokumentation (VDI 3814, HACCP wenn relevant) und Einweisung Ihres Personals. Übergabe an den Betrieb erst nach dokumentierter Validierung.
Predictive Maintenance, Energiemonitoring, Fernzugriff. Wir betreuen Ihre Anlage dauerhaft – auch standortübergreifend über die Cloud-Plattform. Vor-Ort-Einsätze projektbezogen, weltweit.
Antworten auf die wichtigsten Fragen zur gewerblichen HLK-Technik
Gebäudeautomation (Building Management System) vernetzt Kälte, Wärmepumpe, Klima und Lüftung zu einem Gesamtsystem. Das ermöglicht Synergien wie die Nutzung von Abwärme der Kälteanlage für die Heizung, bedarfsgesteuerte Lüftung und transparente Verbrauchsdaten. Die tatsächliche Energieeinsparung hängt vom Projekt und Nutzungsprofil ab.
Aufgrund der EU-F-Gase-Verordnung (EU) 517/2014 werden synthetische Kältemittel (HFCs) schrittweise verboten oder stark verteuert. R290 hat ein GWP (Global Warming Potential) von nur 3, ist langfristig ohne F-Gas-Einschränkungen einsetzbar und unterliegt nicht den Phase-Down-Vorgaben der Verordnung. Das sichert die Verfügbarkeit und vermeidet künftige Umrüstkosten. Aufstellung nach DIN EN 378 mit projektspezifischen Sicherheitsmassnahmen.
Ja. Als Spezialisten für offene Protokolle (BACnet, Modbus, KNX, OPC UA) integrieren wir Hardware verschiedener Marktteilnehmer für VRF-Klimaanlagen, Verdichter, Wärmepumpen, Lüftungsgeräte und Sensorik in eine einheitliche Steuerungsoberfläche. Sie sind damit nicht an einen Hersteller gebunden und bleiben bei späteren Erweiterungen flexibel.
Ja. Bestandsanlagen können durch zusätzliche Sensorik und Gateway-Lösungen in eine moderne Gebäudeautomation integriert werden, ohne die komplette Technik auszutauschen. Über BACnet, Modbus oder Gateways lassen sich auch ältere Anlagen anbinden. Häufig genügt der Austausch der Regelung oder der Einbau eines Gateways.
Durch bedarfsgeregelte Steuerung, optimierte Laufzeiten und transparente Verbrauchsdaten können Anlagen effizienter betrieben werden. Das BMS koordiniert Kälte, Wärmepumpe, Klima und Lüftung als Gesamtsystem und nutzt Synergien (z. B. Abwärme der Kälteanlage für die Heizung). Die DIN EN 15232 unterscheidet vier Energieeffizienzklassen (A–D); Klasse A entspricht dem heutigen Stand der Technik. Die tatsächliche Einsparung hängt vom jeweiligen System und Nutzungsprofil ab.
Fernüberwachung weltweit, Vor-Ort-Einsätze projektbezogen. Dank Cloud-Plattform können wir Ihre Anlage standortübergreifend betreuen:
Beratung
Lassen Sie uns gemeinsam analysieren, wie Ihre HLK-Architektur aussehen kann. Vor-Ort-Beratung und individuelle Systemanalyse – unverbindlich.
Wir analysieren Ihre Anlage vor Ort mit Lastganglinien-Erfassung – kostenlos und unverbindlich
Wir berechnen die Wirtschaftlichkeit nach VDI 2067 mit dokumentierten Annahmen
Wir empfehlen herstellerneutral – was zum Objekt passt, nicht zum Lieferprogramm
Wir integrieren Kälte, Wärme, Klima, Lüftung und Licht in eine BMS-Oberfläche
Wir prüfen die Förderfähigkeit nach KfW 295 und BAFA und begleiten die Antragstellung
Sämtliche im Beitrag genannten Bandbreiten zu COP-Werten von Wärmepumpen, Wirkungsgraden der Wärmerückgewinnung, möglichen Einsparungen durch adaptive Abtauung, Präsenzsteuerung oder Abwärmenutzung sowie zu Lastverschiebungspotenzialen sind Erfahrungswerte aus vergleichbaren Referenzanlagen und stellen keine Zusicherung für ein konkretes Objekt dar. Die tatsächlich erreichbaren Werte hängen vom Gebäude, der Auslegungsqualität, dem Nutzungsprofil, der Belegungsstruktur, der bestehenden Hydraulik und vom lokalen Klima ab. Verbindliche Aussagen treffen wir erst nach Vor-Ort-Analyse, Lastganglinien-Erfassung über mindestens vier Wochen und objektbezogener Berechnung nach VDI 2067.
Hersteller-, Marken- und Komponentennamen werden im Fliesstext bewusst nicht genannt – die JuKo Tech GmbH ist kein Vertragspartner einzelner Kälte-, Wärmepumpen-, Klima-, Lüftungs- oder Sensorik-Hersteller. Die Auswahl konkreter Geräte erfolgt projektbezogen und herstellerneutral, nach Auslegung, Liefersituation, Service-Verfügbarkeit am Standort und Wartungsstruktur über die Lebensdauer. Auf der Engineering-Seite ist die JuKo Tech GmbH Siemens Solution Partner und zertifizierter Schneider-Electric-Partner; eine darüber hinausgehende vertragliche Bindung an einzelne Plattform- oder Komponentenanbieter besteht nicht.
Aussagen zu Normen und Richtlinien (DIN EN 378 Sicherheit von Kälteanlagen, DIN EN 16798 Eingangsparameter Raumluftqualität, DIN EN 15232 Energieeffizienzklassen für Gebäudeautomation, DIN EN ISO 7730 thermische Behaglichkeit, VDI 6022 Hygiene RLT-Anlagen, VDI 2067 Lebenszykluskosten, VDI 3814 Gebäudeautomation, Verordnung (EU) 517/2014 F-Gase, Gebäudeenergiegesetz GEG) und zu offenen Protokollen (BACnet ISO 16484-5, KNX ISO/IEC 14543, Modbus, OPC UA IEC 62541, DALI IEC 62386) beziehen sich auf die jeweils aktuelle Fassung dieser Vorschriften und Standards. Eine verbindliche sicherheitstechnische, hygienische oder datenschutzrechtliche Würdigung im konkreten Einsatzkontext obliegt dem Betreiber und den jeweils zuständigen Stellen.
Die JuKo Tech GmbH bietet keine Dienstleistungen im Bereich des Direkthandels an dynamischen Strombörsen (etwa EPEX Spot, Day-Ahead-Markt) und kein Bilanzkreismanagement an. Förderangaben (KfW, BAFA, BEG) sind ohne Gewähr; verbindliche Auskünfte zur Förderfähigkeit erteilen ausschliesslich die zuständigen Stellen sowie ein zugelassener Energie-Effizienz-Experte. Alle Preise verstehen sich, soweit nicht anders ausgewiesen, zuzüglich der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.